Konzentration im Körper
Das Spurenelement kommt in Mengen von 0,013 bis 0,015 mg im Körper vor.
Vorkommen
Selenquellen sind Bierhefe, Vollmilch, Quark, Vollkorn, Naturreis, Pilze, Brokkoli, Rettich, brauen Bohnen, Zwiebeln, Knoblauch, Weizenkeime, Muskelfleisch von Rind, Schwein, Schaf, Leber, Niere, Fische, Schalentiere.
Was bewirkt es im Körper?
Selen gehört zu den wichtigsten Schutzstoffen in der Krebs- und Infarktabwehr. Als Bestandteil des Enzyms Glutathionperoxidase unterstützt das Spurenelement den Körper dabei, Giftstoffe zu entsorgen, die beim Fettstoffwechsel anfallen. Selen und seine Enzyme können helfen, dass Blutplättchen sich nicht zusammenklumpen, und damit die Arterien sauber halten. Es gibt dem Herzen Energie, reguliert den Blutdruck, wirkt in den Zellen als Altersbremse. Vergiftungserscheinungen durch Arsen, Blei, Kadmium und Quecksilber kann Selen dämpfen.
Unterversorgung
Selenmangel führt dazu, dass das Blut besonders schnell gerinnt, riskant z. B. innerhalb des Herzmuskels. Krebskranke haben oft einen sehr niedrigen Selenspiegel.
ÜberversorgungSymptome einer chronischen Selenvergiftung sind knoblauchartiger Atem, Müdigkeit, Haarausfall und brüchige Fingernägel. |